Liberale Frauen Hamburg


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Herzlich willkommen bei den Liberalen Frauen Hamburg

Die Liberalen Frauen haben sich in der Bundesvereinigung LIBERALER FRAUEN e.V. zusammen geschlossen; dies mit dem Ziel, politisch engagierte Frauen zu unterstützen, um ihnen den Einstieg in die Politik zu erleichtern.

Wir sind unabhängig und vertreten unsere eigenen Positionen zu aktuellen politischen Themen. Darüber hinaus arbeiten wir mit anderen Frauenorganisationen zusammen und sind Mitglied im Landesfrauenrat Hamburg e.V..
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Termine/ Veranstaltungen

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Die Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen findet im März 2012 statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Ladies Lunch der Liberalen Frauen Hamburg
am Mittwoch, 02. Nov. 2011 um 12.30 h (Einlass ab 12.00 h) im
Anglo-German Club, Harvestehuder Weg 44, 20149 Hamburg

Wie auch im vergangenen Jahr wollen wir in lockerer Runde ins Gespräch kommen und freuen uns, die FDP Bundestagsabgeordnete
Frau Sylvia Canel sowie Frau Marion Knaths von „sheboss“ begrüßen zu dürfen.
Frau
Knaths spricht über „Spiele mit der Macht – wie Sie erfolgreich kommunizieren“

Wollen Sie mehr Informationen schreiben Sie eine E-Mail an: eva.parbs@t-online.de


Es ist Zeit für verbindliche Vorgaben
23 Jahre "freiwillige Selbstverpflichtung" sind genug.

Wie ein roter Faden zieht sich eine Feststellung durch alle Beschlüsse der FDP zur Frauenförderung: Beschlossen wurde viel, durchgeführt wurde fast nichts! Bereits 1987 hat der FDP-Bundevorstand einen Frauenförderplan beschlossen, der leider nicht umgesetzt wurde. Diesem Beschluss folgten seit 2002 weitere Beschlüsse. Nur wenige Maßnahmen wurden tatsächlich umgesetzt. Zu einer Steigerung des Frauenanteils in der Partei hat leider keiner der Beschlüsse geführt. Auch auf den Aufstellungen von Listen zu Wahlen und bei den innerparteilichen Gremien, haben Frauen immer öfters das Nachsehen. Es war deshalb Zeit zu handeln. Auf Initiative der Bundesvorsitzenden, Doris Buchholz, verabschiedete der Bundesvorstand einen Antrag an den FDP Bundesvorstand - "23 Jahre "freiwillige Selbstverpflichtung" sind genug - es ist Zeit für verbindliche Vorgaben" , in dem die bisherigen Bemühungen der FDP aufgezeigt wurden. Die LIBERALEN FRAUEN haben darin gefordert, dass umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um den Anteil an Frauen in Gremien und auf Listen zu erhöhen. "Dass FDP-Generalsekretär Christian Lindner die Forderungen der LIBERALEN FRAUEN aufgegriffen hat, und für den FDP-Bundesvorstand einen eigenen Vorschlag vorgelegt hat, begrüßen wir sehr. Wir hoffen aber auch, dass dieser Beschluss "Neue Chancen für Frauen - Potenziale erschließen, Fairness erreichen" , den der FDP-Bundesvorstand am 07.02.2011 verabschiedet hat, auch tatsächlich umgesetzt wird. Wir setzten darauf, dass Herr Lindner für die tatsächliche Umsetzung sorgt und dieser Beschluss nicht wie seine Vorgänger in einer Schublade der Bundesgeschäftsstelle der FDP landet" so die Bundesvorsitzende der LIBERALEN FRAUEN, Doris Buchholz.


Die Forderung der LIBERALEN FRAUEN findet inzwischen immer mehr Unterstützerinnen und Unterstützer.

Offener Brief an Dr. Guido Westerwelle

Nach 24 Jahren ergebnisloser Versuche:Die Selbstverpflichtung reicht nicht! Wir fordern eine Quote von 40 Prozent Frauen in allen Gremien der Freien Demokratischen Partei!
Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,
die FDP hat ein Problem – zu wenige Frauen! Wir, die unterzeichnenden Mitglieder des „Spreekreises – liberale Frauen pro Quote“, der Bundesvereinigung LIBERALE FRAUEN e.V. und der FDP, begrüßen den Bundesvorstandsbeschluss vom 7. Februar 2011 „Neue Chancen für Frauen – Potenziale erschließen, Fairness erreichen.“ Wir vermissen darin jedoch jede verbindliche Festlegung auf eine konkrete Erhöhung des Frauenanteils in den Gremien der FDP.Wir stellen fest: Seit 1987 gibt es in unserer Partei immer wieder sogenannte freiwillige Selbstverpflichtungen zur Steigerung des Frauenanteils in Gremien und Parlamenten. Seitdem aber sinkt der Frauenanteil kontinuierlich. Wir wollen nicht zusehen, dass eine weitere Generation von liberal denkenden Frauen schwindende Beteiligungschancen vorfindet.Der weibliche Nachwuchs wird bereits bei Wahlen zu Orts- und Kreisvorständen und bei Delegiertenwahlen entmutigt und durch Männer beiseite gedrängt. Beispiele hierfür sind zahlreich. Ursprünglich liberal gesinnte Wählerinnen finden auf diese Weise immer weniger liberale Rollenvorbilder, die ihr Interesse wecken und mit denen sie sich identifizieren können. Als Folge wenden sie sich von uns ab.Wir stellen fest: Wer weibliche Quoten ablehnt, muss konkrete und wirksame Alternativen aufzeigen. Diese vermissen wir, denn den Beweis, dass es in der FDP ohne feste Vorgaben geht, ist die Partei bisher schuldig geblieben. Daran liegt es wohl auch, dass laut einer Umfrage von Infratest dimap 52 Prozent der FDP-Wählerinnen FÜR die Frauenquote sind (siehe Welt am Sonntag vom 13. Februar 2011).Wir stellen fest: In den vergangenen 24 Jahren der Beschwörung der Freiwilligkeit ist der Frauenanteil unter den Mitgliedern rückläufig. Im Jahr 1987 betrug er noch 25 Prozent, 2003 lag er bei 23 Prozent, inzwischen ist er auf 22 Prozent gefallen. Vor 30 Jahren lag die Freie Demokratische Partei mit ihrem Frauenanteil an der Spitze der Deutschen Parteien, inzwischen sind wir zum Schlusslicht geworden. Bei den Wahlergebnissen wird das deutlich.Gemischte Teams sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sie sind auch eine große Chance im Wettbewerb der Parteien untereinander. Unsere Wettbewerber haben das inzwischen eingesehen. Viele von uns liberalen Frauen haben lange, allzu lange geglaubt, dass allein die Qualifikation entscheidet. Das hat sich leider als Irrtum erwiesen.Wir stellen fest: Es gibt heute schon zahlreiche Quoten in der FDP – „Kurfürstenlisten“, Bezirkslisten, Landeslisten mit Bezirksproporz, Jugendquoten, Berufsquoten usw. In allen diesen Bereichen wird dies unangefochten für demokratisch erwünscht und für liberal gehalten.Die „Berliner Morgenpost“ schrieb in einem Leitartikel am 31. Januar 2011 zum einstimmigen Quotenbeschluss der Liberalen Frauen Berlins: „Bisher hatte noch niemand eine bessere Idee, wie zu verhindern wäre, dass die Männerdominanz für Deutschland zu einem Nachteil wird, wie sie es für die FDP … in der Berliner Landespolitik bereits ist.“Deshalb fordern wir: mehr weibliche Vorbilder, mehr Beteiligungschancen für Frauen in der FDP durch die Einführung einer Quote von 40 Prozent Frauen in allen Gremien der Partei.
Mit liberalen Grüßen

Die Mitglieder des „Spreekreises
Liberale Frauen pro Quote“und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer
Carola v. Braun Koordinatorin des „Spreekreises“ Gründungsvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin ehem. Landesvorsitzende FDP Berlin
Dr. Barbara Bludau Gründungsmitglied LIBERALE FRAUEN e.V.
Doris Buchholz Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Saarland Gabriele Heise Bezirksvorsitzende LIBERALE FRAUEN Stuttgart ehem. Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Dr. Silvana Koch-Mehrin MdEP Vizepräsidentin des Europäischen ParlamentsVorsitzende FDP-Fraktion im Europäischen Parlament
Dr. Frauke Jung-Lindemann Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Sibylle Laurischk MdB ehem. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Ina Lenke MdB a.D.ehem. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Susanne Manstein Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Gesine Meißner MdEP FDP-Abgeordnete im Europäischen Parlament
Petra Müller MdB Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN NRW
Eva Parbs stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Hamburg
Brigitte Pöpel stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Hessen
Dr. Birgit Reinemund MdB stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Cornelia Schmalz-Jacobsen Senatorin a.D. ehem. stellv. Bundesvorsitzende der FDP ehem. Generalsekretärin der FDP
Mathia Specht-Habbel Landesvorstand FDP Berlin
Dr. Irmgard Schwaetzer Bundesministerin a.D.Gründungsvorsitzende und Ehrenvorsitzende der LIBERALEN FRAUEN e.V.
Alexandra Thein MdEPstellv. Vorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Hanaa El-Hussein Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Ursula von Langermann LIBERALE FRAUEN Berlin
Antje Pieper Justiziarin WDR a.D. Medienrätin Berlin-Brandenburg a.D. LIBERALE FRAUEN Berlin
Dr. Petra Weckel Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Helga Witt-Kronshage Vizepräsidentin Europäische Föderalismus-Akademie e.V. LIBERALE FRAUEN Berlin
Rita Fromm MdB a.D. Vorsitzende FDP-Fraktion im Gemeinderat Karlsruhe Vorsitzende LIBERALE FRAUEN Mittelbaden
Ursula Thümler Ehem. Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e.V.Gründungsvorsitzende und Ehrenvorsitzende LIBERALE FRAUEN Niedersachsen


LIBERALE FRAUEN fordern Quote in der FDP

Die LIBERALEN FRAUEN fordern die Einführung verbindlicher Zielvorgaben in die Satzung der FDP, um den Frauenanteil in FDP-Gremien zu erhöhenDas Bild der FDP ist nach wie vor männlich geprägt. Trotz vieler Beschlüsse zur Frauenförderung hat sich leider im Hinblick aufdie Beteiligung von Frauen nichts geändert. Die von der FDP immer wieder propagierte Selbstverpflichtung hat leider nicht dazu geführt, dass sich der Anteil von Frauen in den Gremien der Partei erhöht. In vielen Fällen bleibt er sogar noch hinter dem Anteil der Frauen in der Partei zurück. In 12 von 16 Bundesländern ist der Frauenanteil unter den Mitgliedern rückläufig. 1987 betrug er noch 25%, im Jahr 2003 lag er noch bei 23,3%, inzwischen ist er auf 22,81% (Stand Dezember 2009) gefallen. Selbst ein höherer Frauenanteil in der Partei führt nicht zu einem höheren Anteil an Frauen in den Vorständen und den Fraktionen. Es war deshalb Zeit zu handeln. Die LIBERALEN FRAUEN haben deshalb einen Antrag auf Änderung der Satzung der FDP [185 KB] eingereicht und fordern einen Frauenanteil von 40% in allen Gremien und auf allen Wahllisten. Die FDP kann es sich auf Dauer nicht leisten auf die Potentiale der Frauen zu verzichten!




Herzlichen Glückwunsch an Katja Suding
Die Wahl in Hamburg zeigt: Mit Frauen gewinnt man Wahlen


Die Landesvorsitzende der Liberalen Frauen in Hamburg, Eva Parbs, gratuliert der Hamburger Spitzenkandidatin Katja Suding und ihren Parteifreundinnen und Parteifreunden zum Wiedereinzug in die Hamburger Bürgerschaft.

Nachdem die FDP nunmehr seit 7 Jahren nicht mehr in der Hamburger Bürgerschaft vertreten war, ist es Katja Suding zu verdanken, dass die Liberalen mit Ihr an der Spitze den Wiedereinzug in die Bürgerschaft geschafft haben. Ein engagierter und auf Katja Suding zugeschnittener Wahlkampf war der Schlüssel zum Erfolg.

Mit Frauen gewinnt man Wahlen, denn auf den ersten 5 Plätzen der Landesliste der FDP standen mit Katja Suding, Anna von Treuenfels und Martina Kaesbach gleich drei Frauen.


Bürgerschaftswahlkampf in Hamburg
Mit einer Frau als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf

I
n Hamburg wird am 20. Februar 2011 gewählt. Die Spitzenkandidatin der FDP ist KATJA SUDING, PR-Beraterin. Auf Platz 4 der Bürgerschaftsliste wurde Anna von Treuenfels, Juristin, auf Platz 5 Martina Kaesbach, Dipl. Sozialpädagogin und auf Platz 11 wurde Petra Wichmann-Reiss, Rechtsanwältin, gewählt.

Wir wünschen allen Frauen viel Erfolg und einen Einzug in die Hamburger Bürgerschaft.


Birgit A. Behrendt -
Chefeinkäuferin für Amerika bei Ford
ist die Preisträgerin des Mestemacher Preises "Managerin des Jahres 2010"
Die Auszeichnung wurde Frau Behrendt am 17. Sep. 2010 im Hotel Adlon
in Berlin überreicht.

Belange Älterer in Politik und Gesellschaft stärker berücksichtigen
BERLIN 30.9.2010. Zum morgigen "Internationalen Tag der älteren Menschen" erklärt die Sprecherin für Senioren der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:Die Belange älterer Menschen müssen stärker in den Blickpunkt von Politik und Gesellschaft gerückt werden. Die FDP-Bundestagsfraktion spricht sich dafür aus, in der Seniorenpolitik und Gesellschaft stärker die Bedürfnisse älterer Menschen zu berücksichtigen. Dazu gehört zum Beispiel gezielte Information über alternative Wohnformen mit mehren Generationen oder Senioren-Wohngemeinschaften.Insbesondere Frauen sind von Altersarmut deutlich häufiger betroffen als Männer. Es fehlt an öffentlicher Aufmerksamkeit für spezifische Probleme älterer Frauen. In vielen Ländern unterliegen sie höheren Risiken der Arbeitslosigkeit, der Armut, der Belastung durch Pflege und Kindererziehung sowie der Isolation. Am stärksten leiden im Alter jene Frauen unter Armut, bei denen die Absicherung über den Partner gescheitert ist und die selber nicht durch eigene Erwerbstätigkeit ausreichend fürs Alter vorsorgen konnten. Viele ältere Frauen haben eine kleine Rente, weil sie in schlecht bezahlten traditionellen Frauenberufen tätig gewesen sind.Um Altersarmut von Frauen zu verhindern, muss schon in der Schule Aufklärungsarbeit geleistet werden. Es sollte an die Eigenverantwortlichkeit appelliert werden. Junge Mädchen müssen wissen, dass die Berufswahl und lange Familienpausen sich gravierend auf die spätere Rente auswirken.



LIBERALE FRAUEN e.V. haben einen neuen Vorstand gewählt

Hamburg/Berlin, den 01.06.2010 - Die LIBERALEN FRAUEN haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 29.05.2010 in Hamburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Neue Bundesvorsitzende wurde Doris Buchholz aus dem Saarland. Neue Stellvertreterinnen sind Eva Parbs aus Hamburg, Brigitte Pöpel aus Hessen und Dr. Birgit Reinemund MdB aus Baden-Württemberg. Zur Schatzmeisterin wurde Gisela Schulze Horn aus Nordrhein-Westfalen gewählt. Neue Schriftführerin ist Anne Hermühlen aus Niedersachsen.

„Politik muss in allen Facetten weiblicher werde, nur so wird es gelingen, mehr Wählerinnen zu erreichen“, so die neugewählte Bundesvorsitzende. „Das wird zukunftsentscheidend für den Erfolg der FDP werden. Es wird Zeit, dass sich diese Erkenntnis bei den Liberalen durchsetzt.“
Schwerpunkt des neu gewählten Vorstands wird deshalb die gerechte Teilhabe von Frauen an politischer Verantwortung auf allen Ebene sein. Frauenpolitik lässt sich nicht auf die klassischen weichen Themen beschränken. Frauen müssen in allen Politikfeldern gleichberechtigt ihre Interessen vertreten, so die neue Bundesvorsitzende Doris Buchholz.




20 Jahre Liberale Frauen

Diesen runden Geburtstag wollen wir mit Ihnen feiern und laden Sie
herzlich ein zu einem Empfang


Freitag, 28. Mai 2010, um 19.00 Uhr
Hotel Baseler Hof, Esplanade 11 in Hamburg

Zu diesem Anlass haben sich angesagt:

Birgit Homburger,
MdB, stellv. FDP-Bundesvorsitzende und
Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion in Berlin


Dr. Irmgard Schwaetzer
Bundesministerin a.D. und Ehrenvorsitzende der Liberalen Frauen

Christian Lindner,
MdB, FDP-Generalsekretär

Mieke Senftleben,
MdA, Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen.

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Verleihung des Maria-Otto-Preises an Dr. Gisela Wild

Der Deutsche Anwalt Verein verlieh den "Maria-Otto-Preis" an Dr. Gisela Wild. Gisela Wild ist eine große Liberale. Ob im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf 1993, in dem sie für die FDP als Spitzenkandidatin antrat, als Rechtsanwältin, Verfassungsrichterin am Hamburgischen Verfassungsgericht, Vertreterin der Klägerinnen im sogenannten "Emma-Prozess" 1978 oder als sie 1983 gemeinsam mit Maja Stadler-Euler Verfassungsbeschwerde gegen das erste Volkszählungsgesetz einlegte. Gisela Wild war stets so frei, ihren eigenen Weg zu gehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Deutsche Anwaltsverein herausragende Rechtsanwältinnen, die sich im Beruf, Politik, und Gesellschaft verdient gemacht haben und eine besondere Vorbildfunktion haben.

Die Preisverleihung fand in dem sehr gelungenen Ambiente der Mendelssohn-Remise statt. Nach einer persönlichen Laudatio des Präsidenten des Deutschen Anwaltsvereins, Prof.Dr. Wolfgang Ewer richtet Gisela Wild ihre Worte an die anwesenden Gäste. Eindringlich und belebt erzählte sie von ihrem eigenen Engagement und rief dazu auf gegen die „Sheriffs von Nottingham“ unserer Zeit zu kämpfen: Den Stillstand in den Köpfen. Iris Berben, die ebenfalls geladen war, erzählte am Ende die Geschichte der ersten Anwältin Deutschlands, Dr. Maria Otto.

Liberale Frauen in Hamburg fordern zum Weltfrauentag:

Top-Jobs müssen weiblicher werden!Laut FORSA-Umfrage fürchten Frauen “männliche Netzwerke”

Anlässlich des Weltfrauentages am kommenden Montag fordert die Vorsitzende der LIBERALEN FRAUEN Hamburg, Eva Parbs, Job-Barrieren zu beseitigen, die bisher die Männer bevorteilen:“Weil die Berufs- und Arbeitswelt sich nicht nach Lebensmustern von Frauen richtet, sondern vor allem Männerkarrieren widerspiegelt, sind die Top Jobs in der Wirtschaft meistens für Männer reserviert.”Obwohl Frauen und Männer nach dem Gesetz gleichberechtigt seien, die Realität anders aus. Frauen in Deutschland verdienten für die gleiche Arbeit immer noch weniger als Männer. Dieses Ungleichgewicht müsse dringend geändert werden. Als Grund für männliche Dominanz an der Spitze von Unternehmen verweist Eva Parbs auch auf eine FORSA-Untersuchung (
http://www.heinerthorborg.com/generation_ceo/Praesentation, nach der vor allem männliche Netzwerke Frauen-Karrieren behinderten. Auch eine gewisse Ellenbogen-Mentalität der Männer sorge dafür, dass Frauen in Firmen kurz gehalten würden.
Erst wenn über eine positive Unternehmenskultur Chancengerechtigkeit und Fairness gewährleistet sind, haben Frauen vergleichbare Möglichkeiten für ihren Karriereweg”, so Eva Parbs.


Neuwahlen bei den Liberalen Frauen
Vorstand unter Leitung von Eva Parbs in neuer Zusammensetzung

Die Liberalen Frauen haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 25. Febr. 2010 einen neuen Vorstand gewählt. Die Vorsitzende, Eva Parbs, wurde für weitere 2 Jahre bestätigt.
Neue stellv. Vorsitzende ist die Unternehmerin und FDP-Bezirksvorsitzende in Hamburg-Mitte
Karena Hinze. Ebenfalls wiedergewählt wurde die Schatzmeisterin Frauke Lenz.

Ziel des neuen verkleinerten Vorstands ist, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen beiden Jahre fortzusetzen und Frauen für die Politik zu gewinnen und aufzubauen. Durch das Engagement von Karena Hinze bei den Liberalen Frauen, sollen die Interessen von Frauen auf Gleichberechtigung und Förderung einen neuen Schub bekommen.
Bei den kommenden Entscheidungen für die Aufstellung der Bürgerschafts-Wahlliste werden die Liberalen Frauen ihre Kandidatinnen-Vorschläge besonders unterstützen und vorbereiten. Ein klares “Nein” zur Schulreform zählt genau so zum politischen Konzept wie Unterstützung von Integrationsprojekten.
Geschlechtergerechtigkeit soll nach ihren Plänen noch stärker Bestandteil der Programmatik in der FDP Hamburg werden und sich im Bürgerschaftswahlprogramm der Partei für 2012 wiederfinden. Die Liberalen Frauen fordern bessere Rahmenbedingungen für Frauen und für Männer, um eine echte Wahlfreiheit zwischen Familie, Beruf und Karriere möglich zu machen. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle ebenso wie noch mehr Teilzeitangebote. Starken Nachholbedarf sehen die Liberalen Frauen bei der bestehenden Lohnungleichheit. Deutschland liegt im Vergleich mit anderen europäischen Ländern lediglich im Mittelfeld.


Es ist keine Frage - die Politik braucht mehr Frauen. Dazu wollen die Liberalen Frauen beitragen, den so können sie Anwalt der Bürger sein - für Frauen und für Männer.


Ein Sieg für Elternfreiheit und Bildungsvielfalt

Die Vorsitzende der Liberalen Frauen Hamburg Eva Parbs sieht im Erfolg der Initiative
„Wir wollen lernen““ den Anfang vom Ende der schwarz-grünen Schulreform.
Mit Beharrlichkeit und Mut konnten die Gegner der Schulreform Ole v. Beust und Christa Götsch ihre Grenzen aufzeigen.
Eltern haben Stärke bewiesen. Herr Bürgermeister, zeigen auch Sie endlich Stärke, indem Sie die missglückte Reform einstampfen!
Die Liberalen Frauen fordern Schulsenatorin Christa Goetsch auf, den ideologischen Irrweg zu verlassen und Hamburgs Schulsystem evolutionär statt revolutionär weiter zu entwickeln.

"Schule ist kein ideologisches Experimentierfeld, Kinder sind keine gesellschaftspolitische Verfügungsmasse", so Eva Parbs.


Liberale Frauen lunchen an der Alster

Eva Parbs begrüsst 60 Gäste

Zum Ladies Lunch der Liberalen Frauen hatte die Hamburger Landesvorsitzende Eva Parbs in
den Hamburger Germania und Ruder-Club geladen. Über 60 Frauen, unter anderem auch Gäste aus Berlin und Schleswig-Holstein, waren gekommen und nutzten die Gelegenheit für ein lockeres Polit-Treffen. Mieke Senftleben, Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen und Mitglied des Berliner Abgeordneten-Hauses, verwies stolz auf Birgit Homburger als neuer FDP-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag. Kritisch ging sie mit dem von der CSU durchgesetzten Elterngeld ins Gericht: "Statt der Herdprämie wollen wir Gutscheine, die den Kindern direkt zugute kommen!"

Die Tischrede hielt Dr. Nicola Byok, ihr Thema war das Hamburger Volksbegehren gegen die Schulreform. Mit einem eindeutigen Plädoyer gegen die Primarschule als Regelschule verband die Rechtsanwältin den Erhalt der Gymnasien ab Klasse 5 und die Wahlfreiheit der Eltern bei der Schullaufbahn der Kinder.

In seinem Grußwort lobte Hamburgs FDP-Landesvorsitzender Rolf Salo den weiten Weg, den die Liberalen Frauen in Sachen Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen in kurzer Zeit zurück gelegt haben: "Jetzt geht es um mehr Frauen in der Wirtschaft. Meine Bitte: Nehmen Sie auch den Mittelstand mit seinen Chancen ins Visier!"

MdB Sylvia Canel forderte die Frauen auf, über Berufstätigkeit finanzielle Sicherheit zu erlangen.

Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl am 27.09.2009 konnte die FDP mit 14,6 % einen historischen Erfolg feiern.In Zukunft werden 93 Abgeordnete die FDP im Deutschen Bundestag vertreten. Die LIBERALEN FRAUEN gratulieren der FDP recht herzlich zu diesem grandiosen Erfolg.Erfreulich ist, dass auch bedeutend mehr Frauen als bisher für die FDP im Bundestag sein werden. Die künftige FDP-Fraktion hat 23 weibliche Abgeordnete. Der neuen Bundestagsfraktion gehören die bisherigen Abgeordneten Angelika Brunkhorst, Mechthild Dyckmans, Miriam Gruß, Dr. Christel Happach-Kasan, Elke Hoff, Birgit Homburger, Ulrike Flach, Gudrun Kopp, Sibylle Laurischk, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Cornelia Pieper, Gudrun Piltz und Marina Schuster Dr. Claudia Winterstein werden künftig Christine Ascheberg-Dugnus, Nicole Bracht-Bendt, Claudia Bögel, Sylvia Canel, Helga Daub, Gabriele Helga Molitor, Petra Müller Reinemund, Dr. Birgit und Judith Skudelny an. Wir gratulieren den gewählten Bewerberinnen recht herzlich und wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg im neuen Amt.


Optimistisch für Schwarz-Gelb

Fest an den Sieg bei den kommenden Bundestagswahlen glaubt Cornelia Pieper, MdB und stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen. Beim Ladies After Work am Montag, dem 10.8.2009 im Elysée- Hotel hob die Hallenserin hervor, dass Bildungspolitik auch eine wichtige bundesweite Dimension besitzt: "Einheitliche Leistungsstandards sichern Vergleichbarkeit von Zensuren wie Abschlüssen und die Mobilität von Familien mit schulpflichtigen Kindern!" Die Landesvorsitzende aus Sachsen-Anhalt forderte für die Hochschulen mehr Leistungsorientierung bei der Professorenvergütung und eine Ausweitung der Stipendien für begabte Studenten. Langfristig will die FDP die Gesamtausgaben für Bildung und Wissenschaft auf 10% des Bundeshaushalts anheben.MdB Burkhard Müller-Sönksen betonte, dass die Chance auf zwei Hamburger FDP-Bundestagsabgeordnete unbedingt genutzt werden muss.

Elternschaft muss wieder selbstverständlich sein können

Zur Äußerung des familienpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Singhammer (CSU), es sei „vor allem eine andere innere Einstellung erforderlich, damit wieder mehr Frauen Ja zum Kind sagen“, erklärt die familien- und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ina LENKE:Herr Singhammer beleidigt mit seiner antiquierten Forderung, Frauen müssten eine andere innere Einstellung zum Kind haben, nicht nur alle kinderlosen Frauen, sondern er ist vollkommen auf dem Holzweg. Nicht die Einstellung von Frauen, sondern die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Eltern mit Kindern müssen geändert werden.Frauen schieben ihren Kinderwunsch hinaus, weil sie nach langer Ausbildung erst einmal den Berufseinstieg schaffen wollen. Familie und Beruf zu vereinen ist besonders in Westdeutschland schwierig. Ein Platz in einer Krippe ist in vielen Städten noch wie ein Sechser im Lotto. Hinzu kommt: Die Arbeitswelt ist noch nicht ausreichend darauf eingestellt, dass junge Familien mehr zeitliche Flexibilität brauchen. Herr Singhammer ignoriert auch die steigende Zahl ungewollt kinderloser Paare sowie die Einstellung der Männer zu Kindern. Zur Kinderlosigkeit der Männer gibt es bislang keine Daten, doch zeigen bereits Umfragen, dass viele Männer sich gegen ein Kind aussprechen und dies mit wirtschaftlicher Unsicherheit begründen.Familienpolitik muss ein Dreiklang sein aus gezielter staatliche Unterstützung, einem gut ausgebauten Betreuungsangebot mit flexiblen Öffnungszeiten auch am Wochenende und in den Ferien, sowie einer modernen, familienorientierten Arbeitswelt.


FDP fordert Expertenanhörung zum Kinderschutzgesetz

BERLIN, den 22.04.2009 - Zur morgigen 1. Lesung des Kinderschutzgesetzes erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Miriam GRUSS:
Kindesmisshandlungen entgegenzuwirken, ist eines meiner zentralen politischen Anliegen. Dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen auch bei der Regierung sehr ernst genommen wird, ist außerordentlich begrüßenswert.Dennoch gibt es zahlreiche Punkte, die in der derzeitigen Fassung des Kinderschutzgesetzes, auch nach Expertenmeinung, verbesserungswürdig sind: So zum Beispiel die Stärkung präventiver Maßnahmen, die bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Jugendämter oder die Frage der ärztlichen Schweigepflicht. Im Obleutegespräch des Familienausschusses des Deutschen Bundestages wurde deshalb heute seitens der FDP-Bundestagsfraktion auf meine Anregung hin die Durchführung einer Expertenanhörung gefordert, um einzelne Abgrenzungsfragen sachlich zu erörtern.

Extra-Gebühr klarer Fall von Frauen-Diskriminierung

BERLIN,den 22.04.2009 - Zu den Plänen der irischen Fluggesellschaft Ryanair, eine Extragebühr für Übergewichtige zu erheben, erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion
Ina LENKE:Wenn Frauen bei einem Körpergewicht von 100 kg Extragebühr zahlen sollen, Männer aber erst mit 130 kg, ist das ein klarer Fall von Diskriminierung der Frauen. Es gibt keinen Grund, warum für Kosten eines Sitzplatzes im Flugzeug bei Frauen andere Maßstäbe angelegt werden als bei Männern. Solche Einsparungspläne, die die Antidiskriminierungsrichtlinie der EU komplett missachten, können als Schuss nach hinten los gehen: Frauen werden sich überlegen, ob sie künftig auf Fluglinien umsteigen, bei denen gleiches Recht für alle gilt.

Bundesweiter Aktionstag am 19.03.2009

Gleicher Lohn für gleiche ArbeitFazit: es hat sich etwas bewegt, aber es muss noch viel getan werden
Im Jahr 2008 haben die Business and Professional Women den Equal Pay Day ins Leben gerufen. Das ist der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um den gleichen Lohn wie Männer im Jahr zuvor zu erhalten. In diesem Jahr hatte sich auch erstmals ein Aktionsbündnis aus Wirtschaftsverbänden und Frauenorganisationen formiert, die sich gemeinsam für den Abbau von Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen einsetzen. Die Liberalen Frauen haben dieses Aktionsbündnis mit einem bundesweiten Aktionstag am 19.03.2009 unterstützt. In fast allen Landesverbänden fanden dazu Aktionen statt.

90 Jahre Frauenwahlrecht -
Zeit für ein Resümee
von Doris Buchholz Sulzbach, 19.01.2009

Der 12. November 1918 war ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Frauen. An diesem Tag verkündete der Rat der Volksbeauftragten in einem Aufruf an das deutsche Volk: "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen." Das Frauenwahlrecht erhielt damit erstmals Gesetzeskraft. Die ersten Landtagswahlen, bei denen Frauen das aktive und passive Wahlrecht hatten, fanden im Dezember 1918 in Anhalt, in Mecklenburg-Strelitz und in Braunschweig statt, es folgten dann im Januar Landtagswahlen in Bayern, Baden und Württemberg. Am 19.01.1919 waren Frauen zum ersten Mal aufgerufen eine Nationalversammlung zu wählen. 82% der wahlberechtigten Frauen haben damals von ihrem Wahlrecht Gebrauch. In der ersten, von Frauen mitgewählten Weimarer Nationalversammlung waren 36 der 421 Sitze von weiblichen Abgeordneten besetzt. Der Frauenanteil betrug damals 8,5 %. Heute sind im Bundestag immerhin 197 der 612 Abgeordneten Frauen (32,5 %).


Liberale Frauen auf dem Vormarsch!

Bundes-FDP stellt Kandidaten für Europawahl auf. Berlin, 17.01.2009 – Auf den ersten 12 Listenplätzen für die Wahl zum Europäischen Parlament treten 5 Frauen an. Auf Platz 1 der Bundesliste für die Europawahl wurde die Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Europäischen Parlament, Silvana Koch-Mehrin gewählt. 95 % der Delegierten stimmten für sie. Auf Platz 5 der Liste für die Europawahl wurde die Stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Gesine Meissner, gewählt. Gesine Meißner ist Mitglied des Niedersächsischen Landtags. Sie wurde mit 73 % der Stimmen gewählt. Paltz 5 der Liste gilt als sicherer Listenplatz für den Einzug ins Europäische Parlament. Auf Platz 9 wurde die Diplom Psychologin Nadja Hirsch aus München gewählt. Auf den Plätzen 11 und 12 konnten sich die Berliner Rechtsanwältin Alexandra Thein und Britta Reimers, Landwirtin aus Schleswig-Holstein durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch an die Kandidatinnen.

Frauen in Baden-Württemberg vorne

Die Landesvertreterversammlung Baden-Württemberg hat am 22. November 2008 erwartungsgemäß die Parteivorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Birgit Homburger auf Platz eins und die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der Liberalen Frauen, die Offenburger Rechtsanwältin Sibylle Laurischk auf Platz sechs der Landesliste für die Wahl zum nächsten Deutschen Bundestag gewählt. Damit stehen in Baden-Württemberg zwei Frauen auf den aussichtsreichsten Plätzen. Insgesamt wurden von 36 Plätzen lediglich 7 mit weiblichen Kandidaten besetzt, also knapp ein Fünftel. Hinzu kommt noch eine weitere Kandidatin in dem 37. Wahlkreis, die nicht auf der Landesliste erschienen ist. Die Liberalen Frauen stellen sich auf einen engagierten Wahlkampf in stürmischen Zeiten ein.

Neues Unterhaltsrecht

Das neue Unterhaltsrecht - Was Männer hoffen und Frauen fürchten
Im Abgeordnetenhaus von Berlin fand am 11. November 2008 die gemeinsame Veranstaltung der Bundesvereinigung der Liberalen Frauen e.V. und der Liberalen Frauen Berlin statt. Thema der Podiumsdiskussion war die Neuregelung des Unterhaltsrechts.

Konjunkturprogramm

FDP will steuerliche Gleichbehandlung von Erwachsenen und Kindern - Zum Konjunkturprogramm II der so genannten großen Koalition erklärt die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ina LENKE: Das Alibi-Geschenk in Form einer Zahlung von 100 Euro für jedes Kind hilft Familien mit Kindern angesichts hoher Preissteigerungen bei den Lebenshaltungskosten herzlich wenig. Von Entlastung der Familien kann keine Rede sein. Familien und Alleinerziehende brauchen nach Mehrwertsteuererhöhung, kräftig gestiegenen Preisen bei Lebensmitteln, Windeln und Heizkosten gezieltere und langfristige Unterstützung. Die FDP-Bundestagsfraktion fordert für Kinder den gleichen Freibetrag bei der Lohn- und Einkommensteuer wie für Erwachsene sowie die Erhöhung des Kindergeldes auf 200 Euro für jedes Kind.

Europawahl 2009 Liberale Frauen auf dem Vormarsch!

Nach dem ersten erfolgreichen Jahr des FDP-Mentoring-Programms „Top-Nachwuchs-Talent“, sind nun die Hälfte der Kandidaten für die ersten zehn Listenplätze zum Europaparteitag am 17. Januar 2009 Frauen. Neben unserer Spitzenkandidatin, Dr. Silvana Koch-Mehrin, werden auf den ersten zehn Plätzen unter anderem kandidieren: Frau Gesine Meisner, Landtagsabgeordnete aus Niedersachsen, Frau Nadja Hirsch, Diplom Psychologin aus Bayern, die in diesem Jahr auch Mentee im Rahmen des Mentoring-Programms war, Frau Alexandra Thein, die als Rechtsanwältin in Berlin arbeitet und schließlich Frau Britta Reimers, Landwirtin aus Schleswig-Holstein.


250 Mio Frauen und keine qualifiziert?

Innerhalb der nächsten Jahre werden vier gewichtige Positionen innerhalb der EU besetzt:- ein/e ständige/r Präsident/in für den europäischen Rat, - ein/e Representant/in für Aussen-und Sicherheitspolitik, - ein/e Parlamentssprecher/in - ein/e Kommissionspräsident/in.Im Moment ist keine Frau in Diskussion für eine dieser Positionen. Es ist Zeit für Veränderung!Wenn es gelingt, mindestens eine Million Unterschriften zu sammeln, muss die EU-Kommission - gemäß den Prinzipien des Lissabonvertrages für Beteiligungsdemokratie - die Frage auf die Tagesordnung setzen. Falls Sie auch denken, dass es Zeit ist, mehr Frauen in die höchsten Ämter der EU zu bringen, unterschreiben Sie mit.


Internationaler Tag der Gewalt gegen Frauen
am 25. November 2008
Rote Rosen gegen Gewalt – Frauen von WOZA
(
Woman of Zimbabwe arise) sind Vorbilder


Mieke Senftleben MdA, Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, erklärt zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen:„Sie verteilen rote Rosen an Passanten - allen Androhungen von Verhaftung zum Trotz!So protestieren die Aktivistinnen der simbabwischen Menschenrechtsorganisation WOZA unter Lebensgefahr für Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Sie kämpfen friedlich gegen staatliche Gewalt und Unterdrückung durch ihre Regierung. Für ihren Einsatz haben die mittlerweile 75.000 Mitglieder von WOZA in diesem Jahr den Menschenrechtspreis von Amnesty International erhalten. Die Menschenrechtsorganisation WOZA hat mit ihren öffentlichen Aktivitäten internationale Aufmerksamkeit erregt und den politisch Verantwortlichen gezeigt, dass die internationale Gemeinschaft das Schicksal Simbabwes verfolgt. Diese Frauen, die für ihr bürgerschaftliches Engagement zum Teil mehrfach im Gefängnis büßen mussten, sind ein Vorbild für alle, die sich friedlich für Menschenwürde und die Wahrung der elementaren Grundrechte einsetzen. Es sind vor allem Frauen, die täglich überall auf der Welt Menschenrechtsverletzungen aus gesellschaftspolischen, religiösen oder kulturellen Gründen erleiden. Ich fordere daher die Politiker und Politikerinnen am Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf, Menschenrechtsorganisationen bei friedlichen Aktivitäten gegen Gewalt zu unterstützen und Maßnahmen zu fördern, Frauen in ihren Rechten aufzuklären und zu stärken.“


Gewalt gegen Frauen

Zur Sachverständigenanhörung zum Thema Frauenhausfinanzierung vor dem Familienausschuss des Deutschen Bundestages erklärt
Sibylle LAURISCHK, MdB:

Alle juristischen Gutachter haben die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Finanzierung von Frauen- und Kinderschutzhäusern erkannt. Unterschiedliche Auffassungen gab es darüber, ob die Länder oder der Bund in der Pflicht sind. Rechtsanwältin Köhler, die Vertreterin des deutschen Juristinnenbundes, attestierte ohne Einschränkungen eine Bundeskompetenz, Prof. Finkelnburg und Prof. Rennert plädierten für einen Wettbewerb der Länder. Das ist ein Wettbewerb um den Abbau der Frauenhausfinanzierung auf Länderebene. Hessen hat seine Kostenbeteiligung um ein Drittel gekürzt, in Sachsen-Anhalt ist die Finanzierung für 2009 bis zum heutigen Tage nicht gesichert. Vorbildlich stellte sich Schleswig-Holstein dar, das eine sichere Finanzierung von 10.500 Euro pro Platz und Jahr, ohne Mietkosten, vorsieht.Baden-Württemberg ist das Schlusslicht: mit 40 Prozent Eigenbeteiligung der Frauenhäuser und einem finanziellen Beitrag des Landes von 800 Euro pro Platz und Jahr. Dies sind so wenig einheitliche Lebensverhältnisse, dass eine Gesetzgebungskompetenz des Bundes gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 und 72 Abs. 2 GG gegeben ist.Auch der hohe Anteil von Migrantinnen unter den schutzsuchenden Frauen und nicht zuletzt der Schutz der Kinder, die mit ihren Müttern in den Frauenhäusern sind, führt zu einer Zuständigkeit des Bundes.

Bürgerinnenpreis Liberta 2008 an PROF. DR. ULRIKE DETMERS und Ehrenpreis an
ANN KATHRIN LINSENHOFF verliehen


Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende
CORNELIA PIEPER als Initiatorin und BARBARA GENSCHER als Schirmherrin haben am Mittwochabend in Berlin den Bürgerinnenpreis Liberta 2008 an die Bielefelder Professorin für Betriebswirtschaftslehre DR. ULRIKE DETMERS verliehen. Aus insgesamt sechs nominierten Frauen hat sich die hochkarätig besetzte Jury aus Politik, Wirtschaft und Medien für die Hochschullehrerin und Mitinhaberin des Herstellers von Brotspezialitäten Mestemacher in Gütersloh entschieden. Die 52jährige erhielt die Auszeichnung vor allem für ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für die Gleichberechtigung der Geschlechter in der deutschen Wirtschaft. Um diese Ziele zu erreichen, hat ULRIKE DETMERS gleich drei Preise ins Leben gerufen. Damit möchte sie nicht nur pädagogisch hochwertige Kinderbetreuung fördern, sondern auch mehr Frauen in Führungspositionen bringen sowie mehr Männer für die gleichberechtigte Kindererziehung mit ihrer Partnerin gewinnen. Den Liberta-Ehrenpreis 2008 erhielt die scheidende Vorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe und stellvertretende Vorsitzende der Kinderhilfsorganisation UNICEF Deutschland, ANN KATHRIN LINSENHOFF. Die Dressurreiterin, die zahlreiche große sportliche Erfolge wie olympisches Gold und Weltmeistertitel verbuchen kann, wurde für ihr vielfältiges soziales Engagement ausgezeichnet. 2002 gründete ANN KATHRIN LINSENHOFF unter dem Dach von UNICEF eine eigene Stiftung für Kinder in Not. Das besondere daran: Auch ihre Spitzenpferde "Renoir-UNICEF", "Wahajama-UNICEF" und "Sterntaler-UNICEF" starten bei allen Turnieren für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Preisgelder, die die vierbeinigen UNICEF- Botschafter gewinnen, fließen direkt in ausgewählte UNICEF-Projekte. ANN KATHRIN LINSENHOFF engagiert sich in Kambodscha, im Süd-Sudan, im Irak und in Ägypten.


Ladies-Lunch - Liberale Frauen in Hamburg knüpfen Netzwerke

Die Vorsitzende der Liberalen Frauen in Hamburg,
Eva Parbs, konnte gemeinsam mit der aus Berlin angereisten Bundesvorsitzenden, Mieke Senftleben, anlässlich ihres ersten Ladies Lunches Ende Oktober 08 mehr als 60 Frauen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Kultur und Gesellschaft begrüßen. Die gewählte Location der „Club an der Alster“ meldete „volles Haus“ bei den Liberalen Frauen.In ihrem Appell an die Damen sagte Eva Parbs: Wenn SIE, meine Damen, unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten wollen und Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten in die Gestaltung des öffentlichen Lebens mit einbringen wollen, dann sind Sie bei den Liberalen Frauen richtig! Wir Liberalen Frauen sind engagiert und wollen mehr denn je etwas bewegen. Und wer die weibliche Mehrheit in der Bevölkerung inhaltlich und thematisch ansprechen will, muss Frauen für die politische Arbeit gewinnen. Das ist unser Ziel und dafür setzen wir uns ein. Frauen sind inzwischen auf der Überholspur und machen sich auf den Weg an die Macht. In der Politik allerdings, sind Frauen immer noch unterrepräsentiert und haben es nach wie vor viel schwerer als Männer, sich Kompetenzen zu erarbeiten. Desweiteren begrüßte Eva Parbs den FDP Bundestagsabgeordneten B. Müller-Sönksen und die Gastrednerin und Kanzlerin der Universität Hamburg, Dr. Katrin Vernau.

Frau Dr. Vernau studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen und der Columbia Business School in New York und promovierte an der Universität Potsdam in Public Management. Im Mittelpunkt des Ladies Lunches stand ihr Referat „Universität Hamburg – wettbewerbsfähig im internationalen Kontext?“.Eva Parbs versprach den anwesenden Damen, dass dieser erste Ladies Lunch auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden soll. Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen in erster Linie Frauen angesprochen werden, die sich politisch engagieren wollen, aber nicht unbedingt gleich in eine Partei eintreten wollen. Beim anschließenden Buffet hatten die Damen Gelegenheit zum kommunikativen Austausch sowie offen gebliebene Fragen mit der Kanzlerin der Universität Hamburg direkt zu besprechen.


SILVANA KOCH-MEHRIN: "Say No" - Kampf gegen Kindesmissbrauch
Liberale Frauen unterstützen Online-Petition.


Die Liberalen Frauen unterstützen die Online-Petition „Say No“, die von den Liberalen im Europaparlament gemeinsam mit mehreren Nicht-Regierungsorganisationen (Terre des Hommes, Plan, ECPAT International, Save the Children) im Kampf gegen den Kindesmissbrauch initiiert wurde. Ziel der Petition ist es, dem international organisierten Verbrechen auf internationaler Ebene mit verbesserten Möglichkeiten zu begegnen. Die Petition fordert deshalb auch mehr Einfluss und Mittel für Europol, eine international bessere Verfolgung von Tätern sowie die Aufnahme von Verdächtigen ins Schengener Informationssystem.


Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) und Vorsitzende der FDP im Europaparlament, DR. Silvana KOCH-MEHRIN, erklärt dazu: "Gewalt an Kindern und sexueller Missbrauch sind die größten Verbrechen. Die Täter haben Kindesmissbrauch längst als internationales Business ausgebaut. "Say no" ist ein wichtiger Schritt, international besser dagegen vorzugehen. Wenn mehr als eine Million Europäer "Say No" ihre Stimme geben, kann auf europäischer Ebene mit der entsprechenden Gesetzgebung begonnen werden.


PIEPER: Bildungsschecks statt Zwangsabgabe:
Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende CORNELIA PIEPER erklärt zu den Überlegungen von Sozialdemokraten und Grünen für einen „Bildungssolidaritätszuschlag“.

EVA PARBS: Offener Brief an den Landesvorsitzenden der FDP Hamburg.
Sehr geehrter Herr Fock, die Zahlen sprechen für sich: Die weiblichen Wähler haben im Februar 2008 den Einzug der FDP in die Bürgerschaft verhindert!


Deutschlandprogramm 2009; FDP Bundesverband
Deutschlandprogramm 2009; FDP Bundesverband

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