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SENFTLEBEN: Elterngeld darf kein Zwangsmittel sein:
Berlin. Als "Verunsicherung junger Eltern" hat die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, MIEKE SENFTLEBEN, die Äußerungen der Bundesfamilienministerin URSULA VON DER LEYEN kritisiert, wonach die Partnermonate auszuweiten wären, um Väter zu unterstützen, damit sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können.
SENFTLEBEN erklärte: "Die Entscheidung der Eltern, wer wie lange den Erziehungsanteil während der Elternzeit übernimmt, darf nicht vom Elterngeld abhängig gemacht werden und muss allein von den Eltern getroffen werden. Politik hat hier nichts zu suchen!"
Beziehe sich die Ausweitung der Partnermonate auf die bisherige 14-monatige Elternzeit, sei dies eine Sparmaßnahme, denn schließlich sei es nicht allen Vätern möglich, mehr als zwei Monate dem Arbeitsplatz fern zu bleiben.
SENFTLEBEN betonte: "Sanktionen und verkappte Sparmaßnahmen sind der falsche Weg - Familienpolitik muss verlässlich sein und mit Anreizen verbunden werden!"