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MIEKE SENFTLEBEN fordert mehr Frauenpräsenz bei Liberalen in den Ländern

Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Mieke Senftleben, sieht FDP-Frauen in den Bundesländern deutlich unterrepräsentiert. Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar hätten ausschließlich männliche Wähler der FDP den Stimmenzuwachs gebracht, sagte Senftleben im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp. Die Liberalen müssten sich daher fragen, wie sie auch für Frauen attraktiver werden könnten.

Berlin (ddp). Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Mieke Senftleben, sieht FDP-Frauen in den Bundesländern deutlich unterrepräsentiert. Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar hätten ausschließlich männliche Wähler der FDP den Stimmenzuwachs gebracht, sagte Senftleben im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp.

Die Liberalen müssten sich daher fragen, wie sie auch für Frauen attraktiver werden könnten.
Die Berliner FDP-Politikerin betonte, in der Bundespartei gebe es bereits regelmäßige Aktivitäten wie das Ladyslunch oder das Mentorenprogramm für Frauen. Solche Angebote müssten auch die Länder schaffen. Es seien aber auf Landesebene noch nicht sehr viele, "die diesen Weg gehen".

Auf dem Münchner Parteitag am Wochenende wollen sich die Liberalen Frauen laut Senftleben "stärker als sonst" in die inhaltliche Debatte um Steuern und Bürgergeld einbringen. Es gebe für das Thema in der FDP zahlreiche Expertinnen, wie die Frankfurter Stadtverordnete und Steuerberaterin Brigitte Reifschneider-Groß, die niedersächsische Landtagsabgeordnete Gesine Meißner oder die Bundestagsabgeordnete Ina Lenke.


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